Ärzte Zeitung, 16.12.2009

"Zuhören zahlt sich aus" - Tagung zur Kommunikation

MÜNCHEN (eb). Unter den Klagen über die moderne Medizin steht die mangelnde Kommunikation zwischen Arzt und Patienten ganz weit oben auf der Hitliste. Der Zwang zu quantifizierbaren Leistungen, hoher Zeitaufwand für Dokumentation und Bürokratie und die knappe Personalbemessung in den Zeiten einer ökonomisierten Medizin haben zu einer fortlaufenden Beschneidung der Zeit für Gespräch und Kommunikation geführt.

Hier setzt eine eintägige interdisziplinäre Fachtagung zu Problemen und Lösungsansätzen in der ArztPatienten-Kommunikation an. Veranstaltet wird die Tagung "Zuhören zahlt sich aus!" im Januar von der Stiftung Zuhören in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e. V. und der Siemens Betriebskrankenkasse. Medienpartner sind Bayern2Radio und Springer Medizin.

Termin: Freitag, 29. Januar 2010, 9 bis 17 Uhr, Bayerische Landesärztekammer, Anmeldung bis spätestens 15. Januar 2010 per Email: i.goedrich@lzg-bayern.de oder per Fax: 0 89 / 21 84-359

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Reiseimpfungen 2018 – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

Mehr Trinken bringt kranken Nieren nichts

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion einen höheren Wasserkonsum nahezulegen, nützt nicht viel: Die Harnmenge nimmt etwas zu, doch die Nierenfunktion verbessert sich nicht. mehr »

Drogenbeauftragte möchte keine "Legalisierungsdiskussion"

Die Zahl der Rauschgiftdelikte steigt und steigt, wie die neueste Statistik des Bundeskriminalamts zeigt. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung warnt vor einer "Normalität" beim Konsum bestimmter Drogen. mehr »