Ärzte Zeitung online, 16.12.2009

Franzose verlangt Schmerzensgeld nach iPhone-Unfall

PARIS (dpa). Schmerzensgeld verlangt ein Franzose, weil er sich am zersplittenden Display seines iPhone-Handys verletzte. Romain Lacoche aus Avignon habe die Tastensperre des Mobiltelefons aufheben wollen, als sich Risse auf dem Bildschirm bildeten, berichtete die Zeitung "La Provence" am Mittwoch.

"Ich habe Schmerzen am rechten Daumen gespürt und Blut gesehen. Erst dann ist mir aufgefallen, dass der Bildschirm zersplittert war", sagte der Franzose dem Blatt. Die Glassplitter sollen sich in den Finger gebohrt haben und mussten in einem Krankenhaus entfernt werden.

Der Franzose fordert nun den kostenlosen Ersatz seines iPhones sowie Schmerzensgeld. Das Angebot des Mobilfunkanbieters, das Telefon gegen Zahlung von 130 Euro auszutauschen, lehnte er ab.

Im August hatte bereits ein anderer junger Mann in Frankreich für Schlagzeilen gesorgt, der durch ein grundlos zersplitterndes iPhone- Display Verletzungen am Auge erlitten haben will. Bei einer Untersuchung der Verbraucherschutzabteilung der EU-Kommission hatte der iPhone-Hersteller Apple ausgesagt, "kein generelles Problem" mit dem Gerät zu sehen.

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