Ärzte Zeitung online, 22.12.2009

Stadtparlament von Mexiko-Stadt billigt Homo-Ehe

MEXIKO-STADT (dpa). Das lokale Parlament von Mexiko-Stadt hat am Montag die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern in der mexikanischen Hauptstadt gebilligt. 39 Abgeordnete stimmten dafür, 20 waren dagegen und fünf enthielten sich. Das Parlament beschloss zudem nach einer kurzen Diskussion, dass gleichgeschlechtliche Paare in Zukunft auch Kinder adoptieren können.

Seit 2007 können Schwule und Lesben in Mexiko-Stadt eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Die neue Regelung beinhaltet weitere Rechte und ähnelt der Zivilehe. Die Regelungen gelten nur für den Bereich der Hauptstadt, den sogenannten Distrito Federal. Dort regiert die linke Partei der Demokratischen Revolution (PRD). Die konservative Opposition der Partei der Nationalen Aktion (PAN), die auf nationaler Ebene den Präsidenten stellt, verließ nach der Abstimmung aus Protest den Parlamentssaal. Sie kündigte an, mit einer Verfassungsbeschwerde gegen das neue Gesetz in der Hauptstadt vorzugehen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Nicht mehr besEssen

Mit Essen gegen Essanfälle: Binge Eating-Patienten hilft ein Training, das sie per Expositionstherapie mit dem Verlangen konfrontiert. Der Erfolg ist vielversprechend. mehr »

Grünes Licht für höhere Pflege-Löhne

Die Pflegekräfte in Deutschland dürfen eine bessere Bezahlung erwarten: Das Bundeskabinett hat die entsprechende Gesetzesinitiative abgenickt. mehr »

Zitternde Merkel sorgt für Aufsehen

Der Zitteranfall von Angela Merkel beim Treffen mit dem neuen ukrainischen Präsidenten wirft Fragen zum Gesundheitszustand der Kanzlerin auf. Ärzte schätzen den Vorfall ein. mehr »