Ärzte Zeitung online, 28.12.2009

SWR startet achtteilige Doku-Serie zu Heidelberger Orthopädie

BADEN-BADEN (maw). Der Südwestrundfunk (SWR) widmet eine neue achtteilige Doku-Serie der Orthopädie. Start der Serie "Die Knochen-Docs - Geschichten aus der Heidelberger Orthopädie" von Harold Woetzel ist am 7. Januar um 22.30 Uhr. Die Reihe beleuchtet laut SWR berührende Einzelschicksale von Patienten, gewähre aber auch Einblicke in Alltag und Betrieb der größten orthopädischen Universitätsklinik Deutschlands.

Aus Sicht von Patienten, Angehörigen und Ärzten zeigen die acht halbstündigen Filme wie nah Hoffnungen, Ängste, Glück und Leid beieinander liegen: Die Dokumentation begleitet die Chirurgen bei ihrer oft riskanten Arbeit, dokumentiert große medizinische Erfolge aber auch die Grenzen des Machbaren. Gezeigt werden laut Ankündigung hoch emotionale Geschichten, die zugleich auch ein Licht auf medizinische Errungenschaften werfen, die vor zehn Jahren noch niemand für möglich gehalten hätte.

Die vor 90 Jahren gegründete Heidelberger Orthopädie ist die zweitgrößte Orthopädie in Europa. An die hundert Ärzte arbeiten hier in 16 Fachbereichen, 300 Studenten werden pro Jahr ausgebildet, über 60 Techniker arbeiten in hauseigenen prothetischen Werkstätten. 30 Op gibt es täglich, 7000 pro Jahr.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fischkuss bringt Angler fast um

Ein Hobbyfischer zieht eine kleine Seezunge aus dem Wasser. Kurz darauf steht sein Herz still – aber nicht vor lauter Anglerglück, wie Ärzte bald herausfinden. mehr »

Erste Beschwerden gegen Facebook und Google

Unmittelbar nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat der Verein "Noyb" erste Anzeigen gegen Google und Facebook wegen "Zwangszustimmungen" auf den Weg gebracht. mehr »

CRISPR/Cas-Methode - Zwischen Zauberwerk und Hexenkunst?

Die CRISPR/Cas-Methode könnte hohen therapeutischen Nutzen stiften. Sie lässt aber auch Allmachtsfantasien blühen. Der Ethikrat sieht dies skeptisch und fordert mehr Regulierung. mehr »