Ärzte Zeitung online, 29.12.2009

ADAC: So wenige Verkehrstote wie seit 1950 nicht

MÜNCHEN (dpa). Auf Deutschlands Straßen sind nach ADAC-Angaben in diesem Jahr so wenige Menschen ums Leben gekommen wie seit 1950 nicht mehr. Etwa 4080 Menschen seien bei einem Verkehrsunfall gestorben, teilte der Automobilclub am Dienstag in München mit.

Das wäre verglichen zum Vorjahr ein Rückgang um neun Prozent - vor einem Jahr waren noch 4477 Verkehrstote gezählt worden. Die Bundesanstalt für Straßenwesen hatte vor Weihnachten eine ähnliche Größenordnung für die Zahl der Verkehrstoten genannt. Die Behörde rechnet für das zu Ende gehende Jahr mit 4100 Verkehrstoten - das wäre der niedrigste Wert seit 1953.

Dem ADAC zufolge blieb die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit 2,29 Millionen unverändert. Die Zahl der Unfälle mit Toten oder Verletzten sei hingegen um drei Prozent zurückgegangen - ebenso wie die Zahl der verunglückten Menschen, die auf rund 400 000 sank.

Die Autobahnen sind gemessen am Verkehrsaufkommen weiterhin die sichersten Straßen. Dort starben 2009 schätzungsweise 450 Menschen - ein Minus von neun Prozent. Die Ursache für den Trend nach unten sieht der ADAC unter anderem in sichereren Autos und Verbesserungen im Rettungswesen.

Topics
Schlagworte
Panorama (33039)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Pflege-Eigenanteil deckeln!

16:41Viele Bürger beklagen, dass Pflegeheime teuer sind, berichtet die DAK in ihrem Pflegereport. Kassenchef Storm schlägt nun vor, den Eigenanteil zu beschränken. Das entflammt eine neue Debatte über die Pflege-Finanzierung. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »