Ärzte Zeitung online, 05.01.2010

Arktische Kaltluft lässt Deutschland frieren

OFFENBACH (dpa). Arktische Kaltluft lässt ganz Deutschland frieren. Bis auf einzelne Stationen an der Nordseeküste meldeten am Dienstagmorgen die Messstellen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) überall Minustemperaturen.

Am kältesten war es in einem Streifen zwischen Saarbrücken und Dresden, wo bei klarem Himmel oder dünner Bewölkung zweistellige Minuswerte gemessen wurden. So war es morgens um 7.00 Uhr in Erfurt minus 15,8 Grad kalt. Zur selben Zeit meldeten Hamburg und Bremen nur minus 2 Grad, auch in München war es mit minus 5,9 Grad deutlich milder.

Es ist schon die zweite Kältewelle dieses Winters: Wenige Tage vor Weihnachten hatte schon einmal der Frost ganz Deutschland fest im Griff. Damals waren die Temperaturen mancherorts auf neue Minus-Rekorde gesunken.

So zeigte das Thermometer am 20. Dezember im rheinland-pfälzischen Dill/Hunsrück minus 26,1 Grad an, so kalt war es dort noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Selbst im milden Freiburg im Breisgau war es an diesem Tag kälter als je zuvor: minus 22 Grad. In der Nacht hatte der Wetterdienst Meteomedia im baden-württembergischen Albstadt-Degerfeld bis zu minus 30,3 Grad gemessen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Höherer Zuschlag für Terminvermittlung

Das Bundeskabinett will sich heute mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz beschäftigen. Am Entwurf wurde vorab noch gebastelt – er enthält wichtige Änderungen. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »