Ärzte Zeitung online, 14.01.2010

Rotes Kreuz richtet Kontakt-Webseite für Haiti ein

GENF (dpa). Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) richtet eine Webseite ein, um Kontakt zu den Menschen zu ermöglichen, die vom Erdbeben in Haiti betroffen sind.

Auf www.icrc.org/familylinks können Einwohner Haitis oder Menschen im Ausland Namen von Angehörigen oder Bekannten eintragen, mit denen sie Kontakt aufnehmen möchten. Gesuchte können sich direkt auf der Internet-Seite melden und antworten.

"Ziel der Aktion ist es, die Wiederherstellung von Kontakten zwischen Angehörigen zu beschleunigen", wird Robert Zimmerman, stellvertretender Leiter der Abteilung Zentraler Suchdienst und Schutztätigkeiten des IKRK, in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert.

Das IKRK hatte schon bei früheren Katastrophen solche Webseiten eingerichtet, zum Beispiel beim Hurrikan "Katrina" in den USA im September 2005 oder beim Tsunami in Asien im Dezember 2004.

www.icrc.org/familylinks

Lesen Sie dazu auch:
Chaos nach Beben im Armenhaus der Karibik (in diesem Artikel finden Sie auch eine Liste mit Spendenkonten)
Beben-Katastrophe in Haiti - Internationale Hilfe läuft an
Flughafen gesperrt: Helfer kommen nur auf Umwegen nach Haiti
Deutsches Rotes Kreuz schickt mobiles Krankenhaus nach Haiti

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Diese Aspekte schinden den Körper von Astronauten

Die Forschung auf der ISS liefert wichtige Erkenntnisse, ist aber Schwerstarbeit für den Organismus. Was passiert dabei mit dem Körper genau – und wozu das Ganze? mehr »

GBA warnt Spahn vor GKV-Systembruch

Der Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig darüber informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Doch glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »