Ärzte Zeitung online, 21.01.2010

Studie: Attacken erschüttern Vertrauen in Online-Netzwerke

SCHWALBACH (dpa). Trotz der wachsenden Beliebtheit von Online-Netzwerken sinkt einer Studie zufolge das Vertrauen der Nutzer in die Sicherheit ihrer persönlichen Daten erheblich. Die zunehmende Bedrohung durch Internet-Attacken habe die Sensibilität der Nutzer geschärft, teilte Sicherheitsspezialist RSA am Mittwoch mit.

Studie: Attacken erschüttern Vertrauen in Online-Netzwerke

Internetnutzer fürchten sich immer mehr davor, dass ihre Daten ausgespäht werden. © Eisenhans / fotolia.com

Allein in Deutschland wollten 56 Prozent der Befragten künftig eher weniger Informationen über sich in den Online-Netzwerken austauschen. Insgesamt seien 81 Prozent beunruhigt über die mangelnde Sicherheit ihrer persönlichen Daten.

Täglich würden sich weltweit Hunderttausende Menschen in Online-Netzwerken anmelden. Gerade wegen deren wachsender Beliebtheit seien diese aber auch zunehmend für Cyber-Kriminelle interessant. Während in einer gleichen Umfrage im Jahr 2007 nur rund ein Drittel (38 Prozent) der Befragten befürchteten, Opfer etwa einer Phishing- Attacke zu werden, waren es 2010 bereits 89 Prozent.

Für seine Studie hatte das zu dem Speicherspezialisten EMC gehörende Unternehmen 4539 aktive Internet-Nutzer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in insgesamt 22 Ländern in Nord- und Südamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum befragt.

Zur RSA-Mitteilung (in englisch)

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