Ärzte Zeitung online, 08.02.2010

Doppelt so viele Glatteisunfälle wie 2009

HANNOVER (dpa). Der Dauerwinter geht den Deutschen an die Knochen: Allein im Januar mussten rund 20 000 gesetzlich Versicherte nach einem Sturz wegen Arm- und Beinbrüchen oder offenen Wunden ins Krankenhaus. Dies berichtete die Krankenkasse KKH-Allianz.

Der lange Winter wird für die Kassen damit richtig teuer, denn jede stationäre Aufnahme nach einem Glatteisunfall kostet durchschnittlich etwa 4000 Euro. Ein komplizierter Knochenbruch kann sogar mit bis zu 15 000 Euro zu Buche schlagen. Auch im vergangenen Jahr gab es durch Dauerfrost viele Unfälle, die allein bei der KKH Mehrkosten von mehr als drei Millionen Euro verursachten. Angesichts des strengen Winters sei in diesem Jahr mit einem weiteren Kostenanstieg zu rechnen.

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