Ärzte Zeitung online, 08.02.2010

Für Amerikaner ist Schlaf wichtiger in Beziehung als Sex

NEW YORK (dpa). Für eine gute Beziehung ist nach Ansicht der meisten Amerikaner guter Schlaf wichtiger als guter Sex. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos halten 87 Prozent der Befragten es für eine Partnerschaft für unerlässlich, gut nebeneinander schlafen zu können.

Dabei halten 45 Prozent guten Schlaf überhaupt für das Wichtigste in einer funktionierenden Beziehung. Guter Sex ist nur für 40 Prozent unentbehrlich. Allerdings gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während nur 32 Prozent der Frauen Sex als entscheidend einschätzen, sind es bei den Männern 48 Prozent. Beim Schlaf ist die Gewichtung umgekehrt.

Immerhin jeder sechste Amerikaner sagt, dass ihn sein Partner von einem guten Nachtschlaf abhalte. Der mit 35 Prozent häufigste Grund: Schnarchen. Es folgen reden im Schlaf, fernsehen oder am Computer sitzen im Schlafzimmer. Zwei Prozent der 737 Befragten leiden darunter, dass ihr Partner zum falschen Zeitpunkt romantische Gefühle entwickelt: "Aufwecken für Sex" gibt jeder 50. Amerikaner als besonders ärgerlich an. Allerdings räumt auch fast jeder Dritte ein, dass sein Partner schon einmal, wenn es gerade besonders romantisch wurde, eingeschlafen sei.

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