Ärzte Zeitung online, 12.02.2010

Ikea kommt mit Fertighäusern jetzt auch nach Deutschland

HOFHEIM-WALLAU (dpa). Der schwedische Möbelriese Ikea macht sich daran, den Wohnungsbau in Deutschland aufzurollen. Gemeinsam mit dem Hersteller Bien-Zenker importiert der Möbelhändler sein Hauskonzept "Boklok" von Skandinavien auf seinen wichtigsten Markt. Die ersten Schwedenhäuser in Holzrahmenbauweise sollen im Rhein-Main-Gebiet entstehen.

80 Einheiten - 60 Reihenhäuser und 20 Wohnungen - will das gemeinsam mit dem Baukonzern Skanska begründete Unternehmen Boklok (schwedisch für "Wohne clever") in der ersten Welle bis Ende 2010 in deutsche Ballungsräume stellen. Wiesbaden, Hofheim-Langenhain und Offenbach im Rhein-Main-Gebiet sowie ein Projekt im Großraum Nürnberg nennt Ikea als erste Standorte, weitere sollen folgen.

Das Idyll mit Billy soll die Immobilienträume breiter Schichten anregen. Die Küchen und Bäder stammen natürlich aus dem Ikea-Sortiment und eine Einrichtungsberatung gibt es gratis dazu. Am Standort Offenbach wird ein 100-Quadratmeter-Reihenmittelhaus inklusive Grundstück knapp 180 000 Euro kosten - ob das ohne Keller ein Schnäppchen ist, steht dahin.

Die Häuser kann man bislang nur im Ausland in Augenschein nehmen und von außen auf dem Parkplatz des Ikea in Hofheim. Weitere Infos soll es Anfang März geben.

   

Topics
Schlagworte
Panorama (33043)
Organisationen
Ikea (14)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »