Ärzte Zeitung online, 18.02.2010

Scheintote Frau erwacht beim Bestatter

BOGOTá (dpa). Eine irrtümlich für tot gehaltene Frau hat einem Bestatter in Kolumbien den wohl größten Schreck seines Lebens eingejagt. Der Mitarbeiter eines Beerdigungsinstituts wollte die "Leiche" am Dienstag mit Formalin behandeln.

"Plötzlich sah ich, dass sie ihre Hand bewegte und atmete", sagte der Mann. So etwas sei ihm noch nie passiert, und er arbeite schon 18 Jahre als Bestatter.

Die 45-Jährige war am Montag mit der Diagnose Multiple Sklerose in eine Klinik gebracht worden. Wenige Stunden später setzten alle Lebenssignale aus, die Frau wurde für tot erklärt. Ihr Scheintod habe mehrere Stunden gedauert, sagte der behandelnde Arzt.

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