Ärzte Zeitung, 22.02.2010

Fundsache

"Unkonventionell und absolut seriös"

Die soziale Hilfsorganisation Treberhilfe in Berlin - Träger ist auch das Diakonische Werk der evangelischen Kirche - ist in Erklärungsnot geraten, weil der Geschäftsführer Harald Ehlert einen auf die Treberhilfe zugelassenen Maserati Quattroporte mit zwei Chauffeuren nutzt. Ans Licht kam die Sache, weil der Luxuswagen - Neupreis 114 000 Euro - im Juni bei überhöhtem Tempo geblitzt wurde.

Dabei wird regelmäßig der Halter, in diesem Fall die Treberhilfe, festgestellt. Weil die Behörden den Fahrer nicht ermitteln konnten, sollte Ehlert auferlegt werden, ein Fahrtenbuch zu führen. Das wollte er nicht hinnehmen und zog vor das Verwaltungsgericht Berlin. Dort wird der Fall am Mittwoch verhandelt.

Ehlert hält die Wahl seines Dienstwagen für "unkonventionell und absolut seriös". Er sei auch als Investor tätig - und da wäre man mit einem Kleinwagen nicht so erfolgreich. (dpa)

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