Ärzte Zeitung, 22.02.2010

Fundsache

"Unkonventionell und absolut seriös"

Die soziale Hilfsorganisation Treberhilfe in Berlin - Träger ist auch das Diakonische Werk der evangelischen Kirche - ist in Erklärungsnot geraten, weil der Geschäftsführer Harald Ehlert einen auf die Treberhilfe zugelassenen Maserati Quattroporte mit zwei Chauffeuren nutzt. Ans Licht kam die Sache, weil der Luxuswagen - Neupreis 114 000 Euro - im Juni bei überhöhtem Tempo geblitzt wurde.

Dabei wird regelmäßig der Halter, in diesem Fall die Treberhilfe, festgestellt. Weil die Behörden den Fahrer nicht ermitteln konnten, sollte Ehlert auferlegt werden, ein Fahrtenbuch zu führen. Das wollte er nicht hinnehmen und zog vor das Verwaltungsgericht Berlin. Dort wird der Fall am Mittwoch verhandelt.

Ehlert hält die Wahl seines Dienstwagen für "unkonventionell und absolut seriös". Er sei auch als Investor tätig - und da wäre man mit einem Kleinwagen nicht so erfolgreich. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (33055)
Organisationen
Maserati (8)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

Kein Frühstück = höheres Diabetes-Risiko

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko für Diabetes. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »