Ärzte Zeitung online, 25.02.2010

Erste Kölsche Schokolade

KÖLN (dpa). Das Schokoladenmuseum hat am Donnerstag die erste in Köln angebaute, geerntete und verarbeitete Schokolade gegossen. Zwei kleine 50-Gramm-Tafeln Zartbitterschokolade fielen dabei ab.

"Das ist schon eine Herausforderung, von der Ernte bis zur Fermentation alles selbst zu machen", sagte Chocolatier Josef Amel.

Die hauseigene Kakaofrucht des Museums gab nur 32 Bohnen her, eigentlich viel zu wenig. Die fertige Schokolade ist deshalb etwas grob. Dennoch spricht das Museum von einem Erfolg. Die Frucht, aus der die Bohnen gewonnen wurden, ist in 16 Jahren die einzige, die es am Kakaobaum im Tropenhaus bis zur Reife geschafft hat, ohne zu verderben oder von Besuchern als Souvenir entwendet zu werden. 

"Diese Schokolade ist vielleicht nicht die köstlichste, aber die einzigartigste", sagte Museumsdirektorin Maria Mrachacz. Deshalb gibt's die Schokolade auch nicht zum Kosten: Sie wird mit einer Fotodokumentation im Museum ausgestellt und im Herbst für einen guten Zweck versteigert.

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