Ärzte Zeitung online, 02.03.2010

Vermehrt Autounfälle mit Rehen, wegen Streusalz auf der Straße

BONN (dpa). Nach dem strengen Winter wird das Streusalz auf den Straßen vielerorts zur Todesfalle für Waldtiere.

"Rehe und andere Pflanzenfresser verspüren im Frühjahr ein Verlangen auf Salziges", teilte der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) am Dienstag mit. Die Tiere würden von dem Streugut an den Straßenrand gelockt. "Und so halten sich Rehe vermehrt in Fahrbahn-Nähe auf oder wechseln über die Straße - ein erhöhtes Risiko für Tier und Mensch." Insbesondere während der Dämmerung und auf Waldstraßen sowie bei Übergängen zwischen Wald und Feld sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein, mahnte der Verband. Nach seinen Angaben sterben bei Verkehrsunfällen bundesweit jährlich 200 000 Rehe, alle zweieinhalb Minuten eins.

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