Ärzte Zeitung online, 02.03.2010

Vermehrt Autounfälle mit Rehen, wegen Streusalz auf der Straße

BONN (dpa). Nach dem strengen Winter wird das Streusalz auf den Straßen vielerorts zur Todesfalle für Waldtiere.

"Rehe und andere Pflanzenfresser verspüren im Frühjahr ein Verlangen auf Salziges", teilte der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) am Dienstag mit. Die Tiere würden von dem Streugut an den Straßenrand gelockt. "Und so halten sich Rehe vermehrt in Fahrbahn-Nähe auf oder wechseln über die Straße - ein erhöhtes Risiko für Tier und Mensch." Insbesondere während der Dämmerung und auf Waldstraßen sowie bei Übergängen zwischen Wald und Feld sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein, mahnte der Verband. Nach seinen Angaben sterben bei Verkehrsunfällen bundesweit jährlich 200 000 Rehe, alle zweieinhalb Minuten eins.

Topics
Schlagworte
Panorama (30932)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »