Ärzte Zeitung online, 01.04.2010

Papagei stirbt trotz Chemotherapie

WASHINGTON (dpa). Eine teure Chemotherapie hat einen Papagei im US-Staat Florida nicht vor dem Krebstod gerettet. Wie lokale Radiosender am Mittwoch meldeten, gab die Besitzerin im Küstenort Tampa rund 100 000 US-Dollar (gut 74 000 Euro) aus, um ihre gefiederte Gefährtin zu retten. Das Tier namens Areba war vor einem Jahr an einer unter älteren Vögeln verbreiteten Krebsart erkrankt.

Vogelschützerin Anne Lowery hatte ein Jahr lang nicht an der ärztlichen Versorgung des Papageis gespart. Doch der Tod ereilte Areba schließlich beim Biss in ihre Lieblingsspeise: einen Blaubeermuffin. Tierfreundin Lowery bereut nichts. "Meine Vögel sind meine Familie", sagte sie im Radio. "Es ist bedingungslose Liebe und ich würde alles für sie tun." Tierfreunde in den USA diskutierten den Fall der Frau mit dem Vogel schon seit Monaten.

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