Ärzte Zeitung online, 01.04.2010

Papagei stirbt trotz Chemotherapie

WASHINGTON (dpa). Eine teure Chemotherapie hat einen Papagei im US-Staat Florida nicht vor dem Krebstod gerettet. Wie lokale Radiosender am Mittwoch meldeten, gab die Besitzerin im Küstenort Tampa rund 100 000 US-Dollar (gut 74 000 Euro) aus, um ihre gefiederte Gefährtin zu retten. Das Tier namens Areba war vor einem Jahr an einer unter älteren Vögeln verbreiteten Krebsart erkrankt.

Vogelschützerin Anne Lowery hatte ein Jahr lang nicht an der ärztlichen Versorgung des Papageis gespart. Doch der Tod ereilte Areba schließlich beim Biss in ihre Lieblingsspeise: einen Blaubeermuffin. Tierfreundin Lowery bereut nichts. "Meine Vögel sind meine Familie", sagte sie im Radio. "Es ist bedingungslose Liebe und ich würde alles für sie tun." Tierfreunde in den USA diskutierten den Fall der Frau mit dem Vogel schon seit Monaten.

Topics
Schlagworte
Panorama (32846)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »