Ärzte Zeitung online, 01.04.2010

April, April: Google kauft alle deutschen Zeitschriftenverlage

HAMBURG (dpa). April, April: Billigflüge ins Weltall, David Beckham als neuer Assistenz-Manager für Australiens Fußballteam oder neue Handy-Nummer für alle EU-Bürger - an skurrilen "Meldungen" mangelte es am Donnerstag nicht.

Als Klassiker entpuppten sich erneut Aprilscherze rund um den Internet-Giganten Google. Ihm wurde nach diversen Medienberichten zum 1. April nicht nur der Einstieg ins Atomgeschäft, sondern auch eine Namensänderung in Topeka sowie eine Großoffensive auf dem deutschen Medienmarkt nachgesagt.

Für 10 Milliarden Dollar, so berichtete der Mediendienst turi2, wolle Google alle deutschen Zeitschriftenverlage kaufen. Vor dem Abschluss stehe bereits das Geheimprojekt "Burgle": die Übernahme des Burda-Verlags. Google werde sich - so scherzte der Dienst pünktlich zum ersten Tag des Frühlingsmonats April - in Burgle umbenennen und seine Europa-Zentrale nach Offenburg verlegen.

In den April geschickt wurden auch Kunden der Supermarktkette Rewe. Sie kündigte an, ihre "Ja!"-Produkte umzubenennen in "Nö!". Spaßvögel beim FC. St. Pauli lösten dagegen mit ihrem Schabernack Hektik in der Geschäftsstelle aus. Auf der Homepage des Fußball-Zweitligisten sowie der SpVgg Greuther Fürth war zu lesen: "SpVgg Greuther Fürth tauscht Heimrecht! Weiteres Heimspiel für den FC St. Pauli". St. Pauli-Teammanager Christian Bönig meinte dazu: "Auf der Geschäftsstelle war heute einiges los. Selbst ein Anrufer aus Singapur hat sich gemeldet und wollte Tickets bestellen!"

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