Ärzte Zeitung online, 12.04.2010

Kloster Ettal legt Missbrauchsbericht vor

ETTAL (dpa). Knapp zwei Monate nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals im Kloster Ettal in Bayern hat der Sonderermittler seinen Bericht vorgelegt. Darin werden auf 180 Seiten jahrzehntelange Misshandlungen und sexueller Missbrauch an mehr als 100 Klosterschülern geschildert.

Den Bericht stellt am Montag der Münchner Anwalt Thomas Pfister vor. Täter sollen rund 15 Benediktinermönche gewesen sein. Sonderermittler Pfister arbeitet im Auftrag des Erzbistums München-Freising.

Ende Februar hatten der inzwischen zurückgetretene Abt und der Leiter des Klostergymnasiums eingeräumt, dass Schläge in der Internatsschule lange an der Tagesordnung waren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem wegen sexuellen Missbrauchs von Patres an Schülern.

Topics
Schlagworte
Panorama (32847)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »