Ärzte Zeitung online, 16.04.2010

Münster soll die Nr. 1 der Stammzellforschung werden

MÜNSTER (dpa). 80 Millionen Euro für die Stammzellforschung: Das Max-Planck-Institut in Münster soll zur Nr. 1 des Fachs in Deutschland werden. Bei der Umwandlung von Körper- zu Stammzellen sei das Institut für molekulare Biomedizin bereits ein "Leuchtturm", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) am Freitag in Münster.

Institutsdirektor Professor Hans Schöler gilt als Pionier auf dem Gebiet dieser sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen). Die Technik ist bedeutsam, weil sie die Forschung von den umstrittenen embryonalen Stammzellen unabhängiger machen kann.

Im neuen Referenzzentrum stehen Medizin und Arzneiforschung im Mittelpunkt. Ziel sei es, Therapieansätze für derzeit noch unheilbare Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer zu finden.

Lesen Sie dazu auch:
Bonner Forscher bauen Stammzellfabrik auf

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »