Ärzte Zeitung online, 17.04.2010

Welthämophilietag am 17. April

HAMBURG (dpa). Der Welthämophilietag informiert über die Bedürfnisse der weltweit 400 000 Bluter. Betroffenen fehlt ein Eiweiß, das für die Gerinnung zuständig ist. Dadurch bluten sie länger als Gesunde. Seit dem 17. April 1989 wird jährlich an die hauptsächlich bei Männern auftretende Erbkrankheit erinnert.

Werden Betroffene nicht rechtzeitig behandelt, können sie an leichten Verletzungen sterben. Häufig führen zudem innere Blutungen zu Gelenkschäden. Hämophilie wird als "Krankheit der Könige" bezeichnet, da mehrere Mitglieder europäischer Königshäuser betroffen waren - unter ihnen die britische Königin Victoria und zwei ihrer Töchter.

Homepage der Deutschen Hämophiliegesellschaft

Lesen Sie dazu auch:
Entschädigung gefordert für Opfer des Blutskandals

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