Ärzte Zeitung online, 20.04.2010

Island-Vulkan spuckt kaum noch Asche: Meteorologen in Island: "Optimal"

REYKJAVIK/KOPENHAGEN (dpa). Der Gletschervulkan auf Island schickt kaum noch Asche Richtung Europa. Wie das Meteorologische Institut in Reykjavik am Dienstagmorgen mitteilte, ist der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjallajökull zwar weiter unvermindert aktiv. Er stößt aber immer mehr Lava statt Wasserdampf und Asche aus.

Außerdem erreicht die Rauchsäule nur eine sehr geringe Höhe. Bis Sonntag war sie in eine Höhe von bis zu elf Kilometer gelangt und hatte sich von dort über Europa verteilt.

Die Chefin des Vulkanologischen Institutes in Reykjavik, Rikke Pedersen, nannte die jüngste Entwicklung bei dem Ausbruch "optimal" für die Lösung der Luftfahrt-Probleme auf dem Kontinent. Sie sagte im dänischen TV-Sender DR weiter, ein plötzlicher Umschlag mit riesigen neuen Aschemengen sei nach derzeitigem Stand nicht zu erwarten. Allerdings könnten sich auch wieder neue Krater auf dem Gletscher öffnen.

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