Ärzte Zeitung online, 28.05.2010

Serbische Regierung muss 8500 Mitarbeiter entlassen

BELGRAD (dpa). Die serbische Regierung muss in aller Eile 8500 Staatsbedienstete entlassen, um die nächste Kreditrate vom Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erhalten. Das berichteten die Medien am Freitag in Belgrad unter Berufung auf ein entsprechendes Abkommen zwischen dem IWF und Serbien.

Die Entlassungen müssen demnach bis Ende Juni vollzogen sein. Daneben muss die Regierung noch im Juni dem Parlament einen Gesetzentwurf zur Reform des Rentensystems vorlegen. Erst dann kann das Balkanland den verabredeten 380 Millionen Euro-Kredit vom IWF erhalten.

Serbien hatte im Frühjahr letzten Jahres mit dem Fonds einen Fahrplan für 2,9 Milliarden Euro Kredite innerhalb von gut zwei Jahren vereinbart.

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