Ärzte Zeitung online, 07.06.2010

DRK mit Einsatzrekord bei Rock-Festival

NÜRBURG/NÜRNBERG (dpa). Bei Deutschlands größtem Musikfestival "Rock am Ring" hat es für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) noch nie so viel zu tun gegeben wie in diesem Jahr. Knapp 7900 Hilfeleistungen bilanzierte der DRK-Kreisverband Ahrweiler zum Ende des viertägigen Spektakels am Nürburgring mit 87 000 Besuchern in der Nacht zum Montag. Im Vorjahr waren es an drei Tagen nur 4600 Einsätze gewesen.

Ganz anders sah es dagegen beim mit 65 000 Fans deutlich kleineren Schwester-Festival "Rock im Park" in Nürnberg aus. Rund 2500 Mal waren die Helfer dort im Einsatz, wie der Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Walter Meyer, sagte. Das sei in etwa Vorjahresniveau. Da das Festival einen Tag länger dauerte als sonst, sei die Lage noch ruhiger gewesen als im vergangenen Jahr.

Die höhere Zahl bei "Rock am Ring" führte die Einsatzleitung auf den anlässlich des 25-jährigen Bestehens eingeführten Zusatztag und die starke Sonne zurück. Dadurch hätten einige der Festivalgäste zum Teil sehr starke Sonnenbrände oder Sonnenstiche davongetragen.

Angesichts der Menschenmassen, die zum Teil schon von Mittwochabend an rund um die Festival-Gelände in Eifel und in Franken zelteten und mit viel Alkohol feierten, sei das große Zwillings-Festival aber sehr ruhig und friedlich verlaufen, teilten die zuständigen Polizeidirektionen mit. Bis auf kleinere Diebstähle und leichte Körperverletzungen habe es keine Probleme gegeben.

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