Ärzte Zeitung online, 18.06.2010

Zahl der Verkehrsopfer sinkt weiter

WIESBADEN (dpa). Die Zahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen sinkt immer weiter. Wie schon in den Vorjahren ist sie auch in den ersten vier Monaten dieses Jahres stark zurückgegangen. 1005 Menschen sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von Januar bis April auf den Straßen getötet worden und damit 187 (16 Prozent) weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Wie das Amt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, wurde damit die bislang niedrigste Zahl von Toten für diesen Zeitraum ermittelt. Auch die Zahl der Verletzten hat sich um rund elf Prozent auf 98 500 verringert. Die Zahl aller polizeilich erfassten Unfälle hat sich dagegen in den Monaten Januar bis April um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 756 200 erhöht.

Einen Grund für Rückgang der Zahlen von Toten und Verletzten zu Beginn dieses Jahres konnten die Statistiker nicht nennen. Möglicherweise hat neben der ständig verbesserten Sicherheitstechnik auch der lange Winter eine Rolle gespielt, der häufig als Tempobremse wirkte.

Topics
Schlagworte
Panorama (30868)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »

Mit Geriatrietests zur Diabetestherapie à la carte

Der eine ist fit, der andere gebrechlich: Alte Menschen mit Typ-2-Diabetes brauchen individuelle Therapieformen. Ein Geriater gibt Tipps. mehr »