Ärzte Zeitung online, 26.07.2010

Kölner Polizei übernimmt Ermittlungen zu Loveparade-Tragödie

KÖLN (dpa). Die Ermittlungen zur Loveparade-Katastrophe mit 19 Toten in Duisburg werden ab sofort von der Kölner Polzei übernommen.

Um Befangenheit zu vermeiden habe das nordrhein-westfälische Innenministerium die Zuständigkeit von der Duisburger Polizei auf die Kölner Behörde übertragen, sagte ein Kölner Polizeisprecher am Montag auf Anfrage.

Warum Köln ausgewählt worden sei, wollte der Sprecher nicht sagen. Es sei bereits eine Ermittlungskommission in Köln eingerichtet worden. Ob diese hauptsächlich von Köln aus arbeiten, oder nach Duisburg ziehen werde, sei noch unklar. "Akten können wir auch von Köln aus auswerten."

Alle Berichte zur Tragödie in Duisburg:
Mi., 18:39 - Loveparade-Veranstalter hat Vorschriften nicht umgesetzt
Di., 13:50 - Loveparade-Opfer: Die Gefühlswelt wird noch lange gestört sein
Mi., 10:48 - Loveparade: Weiteres Opfer gestorben, Ministerium legt Bericht vor
Di., 19:14 - Loveparade: Mauer des Schweigens wird rissig
Di., 18:12 - Wer beschuldigt wen? Akteure der Loveparade in Duisburg
Di., 16:04 - Wie viele Menschen waren wirklich auf der Loveparade?
Di., 14:49 - Psychotherapeuten richten Hotline ein
Di., 08:52 - Loveparade: 20 Tote, heftige Kritik an Polizei, Sicherheits-TÜV gefordert
Mo., 19:09 - Kölner Polizei übernimmt Ermittlungen zu Loveparade-Tragödie
Mo., 18:11 - Polizei: 1,4 Millionen Besucher unmöglich
Mo., 17:02 - Zahlen aus Duisburg: 511 Verletzte bei Loveparade, 15 Festnahmen
Mo., 15:15 - Nach dem Einsatz in Duisburg: "Ich empfand die Situation als surreal"
Mo., 15:10 - Im Gespräch: Ersticken in der Menschenmasse
Mo., 13:40 - Staatsanwaltschaft: Niemand mehr in Lebensgefahr
Mo., 12:06 - Duisburg plant Trauerfeier für Todesopfer
Mo., 11:23 - Loveparade-Tragödie: "Profilierungssucht und amateurhafte Organisation"
Mo., 09:54 - Überprüfung aller Großveranstaltungen gefordert
So., 14:30 - Loveparade endet im Tunnel des Todes

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