Ärzte Zeitung online, 04.08.2010

Zahl der Adoptionen auf Tiefstand

WIESBADEN (dpa). Die Zahl der Adoptionen in Deutschland ist auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Auch bei den Bewerbern gab es 2009 so wenige wie nie zuvor seit dem Beginn der gesamtdeutschen Statistik 1991, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte.

Insgesamt 3888 Kinder und Jugendliche wurden 2009 adoptiert, das sind 7,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte wurde von ihren Stiefeltern angenommen. Die Zahl der Bewerber um ein Adoptivkind sank binnen Jahresfrist um 9 Prozent auf 7139.

Topics
Schlagworte
Panorama (31202)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

Ein Plädoyer für mehr Medizinstudienplätze!

Medizinstudent Marcel Schwinger ist der Meinung, dass mehr Studienplätze in der Humanmedizin einen hohen Nutzen für die gesamte Gesellschaft haben – und rechnet vor, wie der Nutzen in Zahlen beziffert werden kann. mehr »

Neuer Malaria-Wirkstoff erfolgreich getestet

Eine neue Wirkstoffkombination hat in einer Studie Malaria-Patienten von ihrer Infektion geheilt. mehr »