Ärzte Zeitung online, 13.08.2010

Anwalt: London stellt Verfahren gegen Schüler ein

LÜBECK/LONDON (dpa). Die Londoner Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen zwei Lübecker Schüler, die im Mai in London eine 15-Jährige vergewaltigt haben sollen, eingestellt. Das bestätigte der Lübecker Rechtsanwalt Andreas Mross am Freitag in Lübeck.

Die britischen Behörden hätten keine ausreichenden Beweise für ein ordnungsgemäßes Strafverfahren vorliegen. Ein Grund dafür sei, dass das Opfer, eine Realschülerin aus Bremen, sich geweigert habe, mit den britischen Behörden zu kooperieren, sagte Mross. Die beiden 19-jährigen Lübecker sollen das Mädchen während einer Klassenfahrt in einer Londoner Jugendherberge vergewaltigt und die Tat gefilmt haben.

Topics
Schlagworte
Panorama (33044)
Recht (12850)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »

Dicke Luft um Diesel-Fahrverbote

Erneut hat ein Gericht ein Diesel-Fahrverbot verhängt, erstmals ist ein Teil einer Autobahn davon betroffen. Die Kläger sehen sich im Kampf für eine saubere Luft bestätigt. Unterdessen beschloss das Kabinett neue Regeln beim Stickstoffdioxid-Grenzwert. Pneumologen sehen das kritisch. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »