Ärzte Zeitung, 17.08.2010

Auch Einzelkinder sind sozial kompetent

COLUMBUS (hub). Ohne Geschwister aufzuwachsen bedeutet keinen Nachteil, wenn es im Teenageralter darum geht, soziale Kontakte zu knüpfen. Einzelkinder werden genauso häufig als Freund oder Freundin ausgewählt wie Gleichaltrige mit Geschwistern. Das hat eine Studie mit über 13 000 Schülern der Mittel- und Oberstufe in Ohio ergeben, teilt die Ohio State University mit. Wer als Einzelkind aufwächst, müsse nicht fürchten, weniger als Freund gefragt zu sein oder eher allein zu bleiben als jemand mit Geschwistern. Auch Einzelkinder sind sozial kompetent, so die Uni weiter.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »