Ärzte Zeitung online, 27.08.2010

Ernährungsguru Michel Montignac ist tot

PARIS (dpa). Der von Fans als "Diät-Papst" verehrte französische Ernährungsspezialist Michel Montignac ist tot. Der 66-Jährige starb bereits am Sonntag, bestätigte das Rathaus seines Heimatorts Juvigny am Freitag. Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.

Montignac wurde am Donnerstag in seinem letzten Wohnort Juvigny in den Savoyen beerdigt. Auf Deutsch erschienen von ihm unter anderem die Bücher "Essen gehen und dabei abnehmen" (1993) und "Ich esse, um abzunehmen - die Montignac-Methode für die Frau" (1994).

Der einst fettleibige Franzose war durch ein Ernährungskonzept bekannt geworden, mit dem er nach eigenen Angaben 15 Kilogramm in drei Monaten abnahm.

Über die Methode schrieb er mehrere erfolgreiche Bücher, die Bestseller wurden. Laut seiner Webseite wurden die Werke bis Ende 2004 weltweit mehr als 16 Millionen Mal verkauft.

Kern der Methode ist, beim Essen dauerhaft Kohlenhydrate, Fette und Proteine ausgewogen zu kombinieren und vor allem Kohlenhydrate zu meiden. Damit hebt sie sich von Diäten ab, die zeitlich begrenzt sind und sich oft auf den Kaloriengehalt der Lebensmittel konzentrieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »