Ärzte Zeitung online, 27.08.2010

Deutsche sehen Demografie-Wandel gelassen

BERLIN (dpa). Die Deutschen sehen das Älterwerden der Gesellschaft nach einer aktuellen Studie gelassen - obwohl der Demografie-Wandel als zentrales Problem für die Sozialsysteme gilt. In den Köpfen der Bundesbürger sei diese Entwicklung noch nicht angekommen, geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Elektronik- und Medizintechnikherstellers Philips hervor.

Danach machen sich nur 24 Prozent der Bürger Sorgen wegen der demografischen Entwicklung, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Dagegen sorgen sich 54 Prozent der Deutschen um die wirtschaftliche Lage; jeder Dritte (31 Prozent) sieht den Klimawandel als Bedrohung an. Konkrete Auswirkungen des demografischen Wandels bereiten den Deutschen allerdings durchaus Sorgen: Mehr als die Hälfte (54 Prozent) fühlen sich durch die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen gestresst.

Obwohl mehr als Dreiviertel der Befragten angeben, dass sie Arztbesuche nach Möglichkeit vermeiden, gehen 44 Prozent mindestens ein bis zweimal pro Quartal zum Arzt. Nur die Hälfte gibt an, jährlich zur Vorsorge zu gehen. 59 Prozent geben an, dass sie nicht so viel Sport treiben, wie sie sollten.

Die Umfrage auf der Philips-Seite

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