Ärzte Zeitung online, 01.09.2010

Trauriger Rekord in Chile: Bergleute schon 27 Tage eingeschlossen

SANTIAGO DE CHILE (dpa). Die 33 in einer chilenischen Kupfer- und Goldmine verschütteten Bergarbeiter haben am Mittwoch einen traurigen Rekord aufgestellt: Sie waren seit 27 Tagen eingeschlossen und damit länger als bei allen anderen bekannten Grubenunglücken der neueren Geschichte.

Bisher galten drei chinesische Bergleute als diejenigen, die am längsten unter Tage überlebt hatten, als sie im Juli vergangenen Jahres nach 25 Tagen gerettet werden konnten.

Die Leidenszeit der in Chile seit dem 5. August Eingeschlossenen ist aber noch lange nicht zu Ende. Bis sie wieder das Licht der Sonne erblicken, könnten noch bis zu vier Monate vergehen. So lange werde es voraussichtlich dauern, einen Rettungsschacht zu den in 700 Metern Tiefe festsitzenden Männern zu bohren.

Lesen Sie dazu auch:
Grubenunglück in Chile: Rettungsbohrung hat jetzt begonnen /Update 16:30 Uhr

Topics
Schlagworte
Panorama (30935)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »