Ärzte Zeitung online, 10.09.2010

Rettungsbohrung in Chile unterbrochen

SANTIAGO DE CHILE (dpa). Eine der beiden Rettungsbohrungen für die verschütteten 33 Bergleute in Chile ist für Wartungsarbeiten unterbrochen worden. Der Bohrer vom Typ Schramm werde vermutlich eine zweitägige Pause einlegen müssen, berichteten nationale Medien am Freitag. Er war bis zu einer Tiefe von 268 Metern vorgestoßen. Die 33 Männer sitzen in rund 700 Metern Tiefe fest.

Rettungsbohrung in Chile unterbrochen

Ein Mitarbeiter des Rettungsteams in Chile füllt Nahrungsmittel in Spezialbehälter, die zu den 33 Bergarbeitern in 700 Meter Tiefe herab gelassen werden.

© dpa

Der andere Bohrer vom Typ Strata 950 setzte die Arbeiten für die Öffnung eines Rettungsschachtes fort. Ein drittes, wesentlich größeres Bohrgerät sollte in etwa zehn Tagen einsatzbereit sein.

Den seit dem 5. August Eingeschlossenen ging es weiter den Umständen entsprechend gut. Sie werden über enge Röhren mit dem Nötigsten versorgt und befolgen einen strikten Plan, der die lange Zeit des Wartens unter Tage in Abschnitte aus Arbeit, Erholung und Schlaf einteilt. Bis sie an die Oberfläche geholt werden können, dürften nach Angaben der Regierung noch Monate vergehen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30938)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »