Ärzte Zeitung online, 22.09.2010

Herd als Lebensretter - GTZ fördert neues Projekt

NEW YORK (dpa). Alle 16 Sekunden stirbt ein Mensch, weil er Tag für Tag den Rauch von einer offenen Feuerstelle einatmet. Das sind zwei Millionen Menschen im Jahr, die einer Herzkrankheit, Bronchitis, Lungenentzündung, einem Emphysem oder Krebs infolge der Rauchbelastung zum Opfer fallen.

Ihnen kommt jetzt eine Partnerschaft zu Hilfe, an der auch die Bundesregierung und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) beteiligt sind.

US-Außenministerin Hillary Clinton stellte die Globale Allianz für saubere Kochstellen am Dienstagabend am Rande des Armutsgipfels der Vereinten Nationen in New York vor. Sie will die alten Kochstellen gegen neuere Herde austauschen. Ihr Ziel ist, 100 Millionen Haushalte in aller Welt bis 2020 mit einfachen, aber unschädlichen Herden, Öfen und Brennstoffen zu versorgen.

Die meisten Opfer offener Feuerstellen sind Frauen. Gefährdet sind auch kleine Kinder, die sich in ihrer Nähe aufhalten.

Lesen Sie dazu auch:
UN wollen Armut auf der Erde beseitigen

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