Ärzte Zeitung online, 24.09.2010

Kölner Wohnviertel nach Rohrbruch überflutet

KÖLN (dpa). Ein Wasserrohrbruch hat in der Nacht zu Freitag zur Überflutung ganzer Straßenzüge in Köln geführt. Teilweise stand das Wasser 1,80 Meter hoch, Keller liefen bis zur Decke voll, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte.

Menschen kamen nicht zu Schaden, die Wohnungen im Stadtteil Longerich konnten rechtzeitig evakuiert werden. 26 Häuser waren betroffen. Zudem versanken rund 30 Autos komplett in den Wassermassen.

Eine Hauptleitung des Versorgungsunternehmens Rheinenergie war in der Nacht geborsten. Firmensprecher Arnold Sitte sprach am Freitag von "etlichen Tausend Kubikmetern Wasser", die ausgelaufen seien. Mitarbeiter der Rheinenergie versuchten in den Morgenstunden, das betroffene Rohrstück auszubauen.

Knapp 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren damit beschäftigt, die Wassermassen abzupumpen. Gegen Mittag sollte eine Wiederherstellung der Strom- und Gasversorgung geprüft werden.

Rheinenergie wollte sich um schnelle Hilfe für die Opfer der Überschwemmung bemühen und auch die Unterbringung in Hotelzimmern arrangieren. "Es gibt Betroffene, die mehr oder weniger nur noch ihr Handy und ihre Unterhose haben", sagte der Unternehmenssprecher.

Topics
Schlagworte
Panorama (33373)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie das Ebola-Virus das Immunsystem austrickst

Das Ebola-Virus hat einen molekularen Trick entwickelt, mit dem es das Immunsystem ablenkt. Ganz hilflos ist das Immunsystem allerdings nicht – dank einer Gegenmaßnahme. mehr »

Medizin unterm Hakenkreuz

Die zweite Staffel der erfolgreichen Klinikserie erzählt die letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs an Deutschlands berühmtester Klinik – und die Abgründe der Medizin in der Nazizeit. mehr »

Erhitztes, rauchfreies Tokio?

Olympia 2020 in Tokio steht unter einem schlechten Stern: Die Hitzewelle 2018 rückt die Gesundheitsgefährdung für Athleten wie Zuschauer in den Fokus. Die Megalopole soll zudem zum rauchfreien Gastgeber werden. mehr »