Ärzte Zeitung online, 27.09.2010

Erneut Hochwasseralarm im Osten

BERLIN (dpa). Ergiebiger Dauerregen hat kleinere Flüsse im Osten Deutschlands bedrohlich anschwellen lassen. Örtlich lösten die Behörden am Montag Hochwasseralarm aus.

In Sachsen warnte die Landeshochwasserzentrale vor hohen Wasserständen an der Großen Röder in Kleinraschütz bei Großenhain. Dort sei die Alarmstufe 2 ausgelöst worden, hieß es am Montag auf der Internetseite der Behörde.

Stufe 2 bestehe ebenso an der Schwarzen Elster bei Kamenz in der Oberlausitz. Die Alarmstufe 1 gelte an der Lausitzer Neiße in Zittau und Görlitz sowie an der Schwarzen und Weißen Schöps.

In Sachsen-Anhalt galt seit Sonntagabend die Alarmstufe 1 für die Schwarze Elster in Annaburg-Löben, wie Britt Herwig vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft sagte. Außerdem sei in Schkopau am frühen Montagmorgen die Meldegrenze der Weißen Elster überschritten worden.

Meyer rechnet damit, dass die Wasserstände wegen des andauernden Regens am Montag noch ansteigen werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor weiterhin ergiebigem Niederschlag bis zum Dienstagmorgen. Die Unwetterwarnung galt auch für Niedersachsen, Thüringen und Brandenburg.

Im Süden Brandenburgs könnte es nach Behördenangaben zu Überflutungen kommen. Zwar hatte sich die Hochwasserlage nach Angaben der Polizei in Potsdam und der Feuerwehr in Berlin in der Nacht zunächst nicht verschärft.

Der Grundwasserspiegel sei allerdings für die Jahreszeit immer noch sehr hoch. Deshalb können die Wassermengen nicht mehr überall aufgesogen werden.

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