Ärzte Zeitung online, 29.09.2010

Berliner Kinder schauen am wenigsten TV

BADEN-BADEN (eb). Täglich 71 Minuten Fernsehen - das ist der Durchschnitt, den Berliner Kinder zwischen drei und 13 Jahren vor der Flimmerkiste verbringen. Im Bundesländervergleich sei das die geringste Sehdauer, berichtet das Marktforschungsunternehmen "media control" am Mittwoch.

Auch in den Ländern Rheinland-Pfalz (77 Minuten), Hamburg und Bayern (jeweils 80 Minuten) sei die täglich vor dem Fernseher verbrachte Zeit insgesamt gering.

Hohe Werte gebe es hingegen in Thüringen. Dort investierten die jungen Zuschauer im Schnitt 144 Minuten täglich in den TV-Konsum - doppelt so viel wie ihre Altersgenossen aus der Hauptstadt.

Durchschnittlich 100 oder mehr Minuten beschäftigen sich der Erhebung zufolge auch die Kinder in Brandenburg (123), Sachsen-Anhalt (111), Schleswig-Holstein (103), Sachsen (102) und Bremen (100) mit Fernsehen.

In Gesamt-Deutschland liegt die Sehdauer bei den Kindern zwischen drei und 13 Jahren bei 91 Minuten. Im Westen sind es 88 Minuten, im Osten 105 Minuten. Die Durchschnittszahlen wurden laut "media control" vom 1. Januar bis zum 19. September 2010 erhoben.

Topics
Schlagworte
Panorama (31204)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »