Ärzte Zeitung, 11.10.2010
 

Erkrankungen der Lunge: Stiftung fördert Forschung

NÜRNBERG (eb). Drei Jahre lang unterstützt die Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung zwei herausragende wissenschaftliche Vorhaben in der Erforschung von Erkrankungen der Lunge: Die mit 200 000 Euro dotierte Projektförderung 2010 geht zu gleichen Teilen an Wissenschaftler des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, Standort Gießen, und des Klinikums der Universität München. Das gab das Kuratorium der Stiftung in Nürnberg bekannt.

Unterstützt wird die Arbeit von Wissenschaftlern, die neue Therapien gegen akutes Lungenversagen, COPD und Mukoviszidose erforschen.

Wie man das akute Lungenversagen mit einem völlig neuen Ansatz womöglich bremsen kann, erforschen Professor Konstantin Mayer und Professor Jürgen Lohmeyer vom UniversitätsklinikumGießen-Marburg. Dieses Projekt wird ebenso gefördert wie die Arbeit von Privat-Dozent Dr. Dominik Hartl und Professor Matthias Griese vom Klinikum der Universität München. Sie beschäftigen sich mit der Frage, was die Mukoviszidose und die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung verbindet - und wie sich das therapeutisch nutzen lässt.

Topics
Schlagworte
Panorama (31093)
Asthma / COPD (1994)
Krankheiten
COPD (1491)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »