Ärzte Zeitung online, 14.10.2010

Rinderpest kurz vor der Ausrottung

ROM (dpa). Tiermediziner und Viehzuchtexperten stehen offensichtlich vor einem Durchbruch im Kampf gegen die Rinderpest: Schon im kommenden Jahr könnte die Tierseuche ausgerottet sein.

Eine entsprechende Erklärung der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) wird für das kommende Jahr erwartet, teilte die FAO am Donnerstag in Rom mit. Erstmals in der Geschichte gelänge es der Menschheit damit, eine solche Tierkrankheit auszumerzen, hält die UN-Organisation fest.

Die Rinderpest ist eine tödlich verlaufende Viruskrankheit mit Fieber und Katarrhen, die über Jahrtausende Rinder und auch andere Hufentiere hingerafft hat. Sie tritt noch in Afrika und Asien auf. Ein Ausbruch der Rinderpest in Europa war auch Auslöser der Gründung der Weltorganisation für Tiergesundheit im Jahr 1924.

FAO und OIE wollten noch am Donnerstag Einzelheiten über den Fortschritt im Kampf gegen die Rinderpest berichten. Eine Hand voll Länder müssten noch abschließende Daten zur Tiergesundheit liefern, bevor die Rinderpest endgültig als ausgerottet gelten könne.

Topics
Schlagworte
Panorama (31183)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Der Belegarzt – KBV und Onkologen präsentieren neuen Teamplayer

Mit einer Neudefinition des Belegarztes wollen KBV und Onkologen die sektorübergreifende Krebsversorgung realisieren. mehr »