Ärzte Zeitung online, 19.10.2010

Kontakt zu festgenommenen Deutschen im Iran genehmigt

TEHERAN (dpa). Der Iran hat nach zehn Tagen den direkten Kontakt zu den beiden im Iran festgehaltenen Bundesbürgern genehmigt. Das sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums Ramin Mehmanparast am Dienstag in Teheran.

Mehmanparast betonte jedoch erneut, dass die beiden ohne Akkreditierung und nur mit einem Touristenvisum journalistisch tätig gewesen seien. Dies verstoße im Iran gegen die Gesetze und werde daher von der Justiz untersucht.

Die Deutschen wollten am 10. Oktober in der nordwestiranischen Provinz Aserbaidschan mit dem Sohn und dem Anwalt der wegen Steinigung zum Tode verurteilten Iranerin Sakineh Mohammad-Aschtiani sprechen und wurden dabei verhaftet. Seitdem werden sie in der Provinzhauptstadt Täbris festgehalten.

Topics
Schlagworte
Panorama (32855)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »