Ärzte Zeitung online, 19.10.2010

Italienisches Kreuzfahrtschiff in Shanghai verunglückt

SHANGHAI (dpa). Ein italienisches Kreuzfahrtschiff ist bei einer Kollision mit einem Handelsschiff vor dem Hafen von Shanghai beschädigt worden. Mindestens zehn Passagiere an Bord der "Costa Classica" wurden dabei am Montag leicht verletzt, wie der Fernsehsender Shanghai Star und andere chinesische Medien am Dienstag berichteten.

Das Schiff kam von der südkoreanischen Insel Jeju und fuhr gerade in den Hafen ein, als es mit dem in Belgien registrierten Handelsschiff kollidierte.

Filmaufnahmen des Senders zeigten lange Risse, Beulen und ein meterlanges Loch auf der Steuerbordseite des Kreuzfahrtschiffs. Die Reederei Costa Crociere stoppte den Berichten zufolge die geplante Weiterfahrt von Shanghai nach Hongkong.

Bereits vor dem Zusammenstoß hatte es Aufregung an Bord gegeben: 33 chinesische Passagiere waren von dem Kreuzfahrtschiff verschwunden, als es am Sonntag an der Insel Jeju ankerte, wie südkoreanische Behörden nach Berichten der "China Daily" mitteilten. Die Vermissten ließen demnach ihre Pässe an Bord, nahmen aber ihr Gepäck mit. Es wurde vermutet, dass sie nicht nach China zurückkehren wollten.

Topics
Schlagworte
Panorama (30874)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »