Ärzte Zeitung online, 01.11.2010
 

DRK öffnete Cholera-Klinik in Haiti

PORT-AU-PRINCE (eb). Im von der Cholera betroffenen Haiti hat das Deutsche Rote Kreuz ein Behandlungszentrum nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince in Betrieb genommen.

Die Station unterstütze ein lokales Krankenhaus, das aus Kapazitätsgründen keine Patienten mehr aufnehmen kann, teilte das DRK am Montag mit. Im DRK-Behandlungszentrum können den Angaben zufolge bis zu 250 Cholera-Patienten täglich versorgt werden.

Das Behandlungszentrum besteht aus vier Zelten und wird von rund 15 Personen betrieben. Je nach Patientenlage sei es möglich, das Zentrum zu vergrößern.

Das Zentrum ist Teil der internationalen Rotkreuzhilfe als Reaktion auf die Cholera-Epidemie, die vor knapp zehn Tagen ausgebrochen ist. Seitdem sind mehr als 300 Menschen an dem Magen-Darm-Infekt gestorben, rund 5000 sind erkrankt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »