Ärzte Zeitung online, 09.11.2010

Uni Leipzig bietet Erstsemestern auch Sächsisch-Kurs

LEIPZIG (dpa). Im Werben um mehr westdeutsche Studenten bietet die Universität Leipzig zugezogenen Erstsemestern auch einen Sächsisch-Kurs an. Die Studienanfänger sollen dabei verstehen lernen, was es heißt, wenn ihnen im Alltag ungewohnte Laute wie etwa "färdsch" (fertig), "fischelant" (gewitzt) oder "mudln" (vor sich hin arbeiten) zu Ohren kommen.

Die Lektion in sächsischer Mundart ist Teil der Kampagne "Abenteuer Fernost", mit der sich die vom Schülerrückgang besonders betroffenen Ost-Hochschulen um Studieninteressenten aus dem Westen bemühen. Aktuell hätten sich rund 800 Anfänger aus dem Westen für ein Studium in Leipzig entschieden, teilte die Hochschule am Montag mit. Früher seien es im Schnitt nur halb so viele gewesen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30929)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »