Ärzte Zeitung online, 18.11.2010

Rekordtief bei den Verkehrstoten

WIESBADEN (dpa). Noch nie sind in der Bundesrepublik so wenig Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden wie in den ersten neun Monaten 2010.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts kamen von Beginn des Jahres bis Ende September 2758 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben. Das waren elf Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Behörde am Donnerstag in Wiesbaden berichtete.

Dies sei ein Rekordtief seit dem Jahr 1953, als die bundesweite Verkehrsunfallstatistik eingeführt wurde. Zugleich sei die Zahl der Verletzten in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 7,5 Prozent auf rund 279 300 gesunken, hieß es.

Die Polizei erfasste in den ersten neun Monaten 2010 rund 1,72 Millionen Unfälle. Das waren zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei dem größten Teil (1,51 Millionen Unfälle) blieb es bei Sachschäden.

Im September verzeichneten die Statistiker 199 800 Unfälle, die von der Polizei aufgenommen wurden. Das waren 2,6 Prozent mehr als im September des Vorjahres.

Dabei kamen 372 Menschen ums Leben - ein Rückgang um 5,1 Prozent. Die Zahl der Verletzten im September sank binnen Jahresfrist um 4,3 Prozent auf 36 500.

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