Ärzte Zeitung, 01.12.2010

Fundsache

Um rasche Bearbeitung bemüht

Die Mühlen der KVen mahlen gründlich - und das kann, bei allem Streben nach Effizienz, schon mal etwas länger dauern. Hauptsache korrekt, so das Motto der KV Bayerns. Das erfuhr jetzt eine hausärztliche Gemeinschaftspraxis, die mit Schreiben vom 14. Mai 2006 gegen die Honorarabrechnung des vierten Quartals 2005 Widerspruch eingelegt hatte.

Der Vorgang bedurfte offenkundig einer gründlichen Prüfung. Nach viereinhalb Jahren, mit Schreiben vom 18. Oktober 2010, das Ergebnis: Der Widerspruch der beiden Ärzte gegen den Honorarbescheid war um einen Tag verfristet. Dagegen ist nichts zu machen. Das sahen auch die beiden Ärzte ein. Ihnen bleibt nur das Erstaunen über die Glanzleistung ihrer KV: Die hatte gleich zweimal - im Mai 2006 - den Eingang des Widerspruchs bestätigt. Mit der Zusage: "Wir sind um eine rasche Bearbeitung bemüht." (HL)

Topics
Schlagworte
Panorama (30883)
Organisationen
KV Bayern (921)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »