Ärzte Zeitung online, 03.12.2010

Neuer Google-Dienst nimmt Wälder ins Visier

CANCúN (dpa). Der US-Konzern Google beobachtet nun auch die Wälder und die Wasserverteilung auf der Erde. Die sogenannte "Google Earth Engine" solle Forschern helfen, die Entwicklung der Wälder zu analysieren, und so zum Waldschutz beitragen.

Google stellte das Projekt am Donnerstag auf dem Weltklimagipfel im mexikanischen Cancún vor. Dort erarbeiten die Teilnehmerstaaten gerade ein Waldschutzabkommen und Regeln darüber, wie man Waldzerstörung und -zuwachs genau misst.

"Wir hoffen, dass die Google Earth Engine ein wichtiges Werkzeug wird, um Institutionen weltweit zu helfen, die Wälder vernünftiger zu managen", schreibt Rebecca Moore von Google.

In die Plattform sind laut Google unter anderem Daten des Satelliten Landsat aus 25 Jahren eingeflossen. Sie enthalte aber auch zuvor unbekannte Bilder. Die "Google Earth Engine" könne die Wasservorräte der Erde darstellen und bei Katastropheneinsätzen helfen.

Durch die globale Waldzerstörung entsteht so viel Kohlendioxid, dass sie nach UN-Angaben derzeit einen Anteil von etwa 17 Prozent am Treibhauseffekt hat.

Topics
Schlagworte
Panorama (32834)
Organisationen
Google (401)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Einige Frauen sind besonders dufte

Für Männer-Nasen riechen einige Frauen besser als andere. Das hängt mit der Fortpflanzung zusammen, berichten Forscher aus der Schweiz. mehr »

Mysterium Blasenschmerz-Syndrom

Bis zu 60 Mal am Tag auf die Toilette: Die interstitielle Zystitis, auch Blasenschmerz-Syndrom genannt, ist wenig bekannt. Die deutschen Urologen haben nun erstmals Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie herausgebracht. mehr »