Ärzte Zeitung online, 07.12.2010

EU-Minister beraten über Lebensmittelkennzeichnung

BRÜSSEL (dpa). Eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln wollen die EU-Verbraucherminister am Dienstag, 7. Dezember in Brüssel beschließen. Künftig sollen EU-Bürger beim Einkauf Dickmacher leicht erkennen. Dann müssen Hersteller auf jedem Produkt den Gehalt an Energie, Fett, Kohlenhydraten, Zucker und Salz auflisten. Falscher Käse oder Schinken muss ebenfalls gekennzeichnet werden.

Auch bei nicht-verpackter Ware sollen die Produzenten die wichtigsten allergieauslösenden Stoffe nennen. Eine Kennzeichnung in Ampelfarben, die Ernährungsexperten fordern, ist aber vom Tisch. An dem Treffen nimmt auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) teil.

Stellungnahme des Bundesverbraucherministeriums zur Lebensmittelkennzeichnung

Lesen Sie dazu auch:
EU-Gesundheitsminister: Käse-Imitat muss künftig auch so heißen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

Weg frei für GroKo-Gespräche und Nachverhandlungen

Es war eine Zitterpartie: Weniger als 60 Prozent der SPD-Delegierten auf dem Parteitag stimmten Gesprächen zur Bildung einer große Koalition zu. Nun soll weiterverhandelt werden – auch in Sachen Gesundheit. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »