Ärzte Zeitung online, 27.12.2010

Bedrückende Einsamkeit: Flüchtiger Mafiosi bittet inständig um Verhaftung

LUCCA (dpa). Kaum zu glauben: Weil er sich zu einsam auf der Flucht fühlte, hat ein vorbestrafter Serienräuber, Erpresser und Mafia-Mann in Lucca in der Toskana um seine Verhaftung gebeten.

Der frühere Kollaborateur der kalabrischen 'Ndrangheta rief beim Polizeipräsidium an, verlangte den Chef des mobilen Einsatzkommandos und stellte als einzige Bedingung, von diesem höchstpersönlich Handschellen angelegt zu bekommen.

Bei der ungewöhnlichen Verhaftung wollte er dann die Polizisten umarmen und meinte, er werde sich im Gefängnis weniger allein fühlen als in der Freiheit, wie italienische Medien am Montag berichteten. Er sei es leid, ein kriminelles Leben zu führen und anderen etwas anzutun.

Topics
Schlagworte
Panorama (32499)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »