Ärzte Zeitung online, 28.12.2010

Anti-Wut-Diät soll aufmüpfigen Elefantenbullen in Kambodscha zähmen

PHNOM PENH (dpa). Ein aggressiver Elefantenbulle, der seinen Besitzer getötet und ein Dorf im Süden Kambodschas terrorisiert hat, ist jetzt hinter Gittern. Wie lokale Medien berichteten, wurde "Sambo" eingefangen und in einen Zoo nahe der Hauptstadt Phnom Penh gebracht. Dort kam der wütende Dickhäuter auf Diät, um ihn zu besänftigen.

Nach Angaben von Tierschützern ist "Sambo" in der sogenannten Musth-Phase. Das ist ist eine Zeit der Aggressivität, die bei Elefantenbullen nach der Pubertät alljährlich von einem Hormonschub ausgelöst wird und mehrere Monate andauern kann. Der "Testosteronbomber" soll bereits kräftig abgenommen haben.

Die Dorfbewohner vermissen "Sambo", obwohl er soviel Zerstörung anrichtete. "Wem sollen wir denn jetzt zusehen, nun da der Elefant weg ist?", wurde ein Dorfbewohner von einem Reporter zitiert.

Topics
Schlagworte
Panorama (32627)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »