Ärzte Zeitung online, 30.12.2010

Kummertelefone zum Jahreswechsel stark gefragt

Kummertelefone zum Jahreswechsel stark gefragt

Einsamkeit am Jahreswechsel - dagegen gibt es das Kummertelefon.

© Luminis / fotolia.com

DÜSSELDORF (dpa). Mitarbeiter von Sorgentelefonen müssen sich zum Jahreswechsel auf den verstärkten Gesprächsbedarf von Kindern und Jugendlichen einstellen.

Jungen und Mädchen beschäftigten sich in dieser Zeit mehr als sonst mit Fragen zum Sinn des Lebens sowie zu Freundschaft und Sozialkontakten, so Jugendforscher Professor Klaus Hurrelmann in Düsseldorf.

An den ruhigen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr könne man Einsamkeit und soziale Isolation nicht mit Alltagsaktivitäten überspielen - darauf reagierten auch jüngere Menschen empfindlich, sagte Hurrelmann zur dpa.

Hurrelmann ist Mitautor der Shell-Jugendstudien und hat an einer jüngst veröffentlichten Untersuchung zur "Nummer gegen Kummer" mitgeschrieben.

Homepage "Nummer gegen Kummer"

Topics
Schlagworte
Panorama (31175)
Personen
Klaus Hurrelmann (26)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Darf‘s ein bisschen weniger Zucker sein?

Große Lebensmitteleinzelhändler wollen den Zuckergehalt in ihren Eigenmarken reduzieren. Für Verbraucherschützer ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. mehr »