Ärzte Zeitung online, 10.02.2011

Angeschossene US-Abgeordnete Gifford macht rasche Fortschritte

WASHINGTON (dpa). Einen Monat nach dem Attentat auf sie macht die angeschossene US-Abgeordnete Gabrielle Giffords weiter bemerkenswerte gesundheitliche Fortschritte. Die 40-Jährige habe Pflegepersonal am Montag nach Toast gefragt, berichtete die US-Onlinezeitung "Politico" am Mittwoch.

Die demokratische Abgeordnete war von dem 22 Jahre alten Attentäter am 8. Januar durch einen Kopfschuss schwer verletzt worden. Sechs Menschen starben, 13 weitere erlitten Verletzungen.

Giffords Ehemann, NASA-Astronaut Mark Kelly, teilte nach Berichten von US-Medien mit, seine Frau nehme jeden Tag drei Mahlzeiten zu sich, "obwohl es Krankenhausessen ist". Nach Einschätzung der Ärzte ihrer Reha-Klinik im texanischen Houston könnte sich der Zustand der Politikerin soweit verbessern, dass sie im April dem Start des Space Shuttle mit ihrem Mann an Bord beiwohnen kann.

"Die Ärzte sagen, dass sie sich mit blitzartiger Geschwindigkeit erholt, gemessen an ihren Verletzungen. Aber sie scherzen auch nicht, wenn sie sagen, dass es sich hier um einen Marathon handelt", teilte Kelly weiter mit. "Aber es gibt jeden Tag ermutigende Zeichen."

Kelly hatte sich erst vor wenigen Tagen entschieden, wieder in die Crew der Raumfähre "Endeavour" zurückzukehren. Es soll die Mission leiten. Der Start ist für den 19. April vorgesehen.

Bericht auf Politico online (englisch)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »